Mobbing und Stalking

Für Betroffene von Mobbing oder Stalking gibt es folgende Möglichkeiten, Hilfestellung zu erhalten:

Mobbing

Fühlen Sie sich von Kollegen oder Vorgesetzten geärgert oder bei Ihrer Arbeit behindert, muss dies nicht gleich Mobbing sein. Bei Mobbing handelt es sich um einen Konflikt am Arbeitsplatz (unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen), bei dem die angegriffene Person unterlegen ist und systematisch und während längerer Zeit direkt oder indirekt von einer Person oder mehreren anderen Personen mit dem Ziel der Ausgrenzung angegriffen wird.

Wenn Sie als angegriffene Person dies als Diskriminierung erleben, versuchen Sie, möglichst früh zu reagieren und dem Täter Grenzen zu setzen.

Sie können sich auch an den Betriebs- oder Personalrat wenden, der das Gespräch für Sie führen kann. Sollte dies nicht zu einer Veränderung des Verhaltens beim Täter führen, lassen Sie sich bitte von Fachleuten beraten.

Unter 01802/6622464 ist die Mobbing-Hotline der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg zu erreichen. Dort erhalten Sie rund um die Uhr telefonische Erstberatung, wenn Sie von Mobbing oder Konflikten am Arbeitsplatz betroffen sind. Die Nummer 6622464 erhalten Sie auch, wenn Sie das Wort "Mobbing" auf einem Mobiltelefon eingeben.

Stalking

Stalking bezeichnet eine bewusste und wiederholte, länger andauernde Verfolgung, Belästigung oder Bedrohung einer Person, die klar unerwünscht und grenzverletzend ist. Dazu zählt das Beobachten und Nachstellen, Telefonterror, die Beschädigung von Sachen von Angehörigen oder Freunden, die Kontaktaufnahme über Dritte und das Zusenden unerwünschter Geschenke.

Das beharrliche Verfolgen, Belästigen oder psychische Terrorisieren eines Mitmenschen stellt der sogenannte Stalking-Straftatbestand unter Strafe, was den Schutz der Stalkingopfer sowie die polizeilichen Interventionsmöglichkeiten verbessert.

Vertiefende Informationen

 

Keine zugeordnete Leistungen vorhanden.

Keine zugeordnete Elektronische Antragsstellung vorhanden.

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Innenministerium hat ihn am 09.09.2015 freigegeben.