Integrationsfachdienste

Die Integrationsfachdienste (IFD) beraten und unterstützen schwerbehinderte Menschen und ihre Arbeitgeber.

Die IFD kümmern sich um schwerbehinderte Menschen, bei denen eine intensive persönliche Begleitung auf dem Weg in eine Beschäftigung oder zur Sicherung der Beschäftigung erforderlich ist. Zu dieser Zielgruppe gehören zum Beispiel seelisch oder geistig behinderte Menschen oder Sinnesbehinderte.

Die Integrationsfachdienste vermitteln diese schwerbehinderten Menschen auf Arbeitsplätze des allgemeinen Arbeitsmarktes, sobald sie über eine ausreichende Leistungsfähigkeit verfügen. Über Praktika oder befristete Arbeitsverträge können sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber zunächst kennenlernen.

Vermittlung:

Die IFD

  • ermitteln ein Leistungsbild des Bewerbers,
  • suchen nach einem geeigneten Arbeitsplatz,
  • bereiten die Einarbeitungsphase vor und begleiten sie.

Beratung und Begleitung:

Die IFD

  • beraten über finanzielle Zuschüsse bei Einstellung schwerbehinderter Menschen
  • klären den Förderbedarf
  • unterstützen die Arbeitgeber beim Beantragen dieser Leistungen
  • bleiben auch über die Einarbeitungsphase Ansprechpartner für die behinderten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und deren Arbeitgeber

Die Integrationsfachdienste werden vor allem vom KVJS-Integrationsamt, aber auch den Agenturen für Arbeit und den Rehabilitationsträgern wie zum Beispiel der Deutschen Rentenversicherung beauftragt.

Keine zugeordnete Leistungen vorhanden.

Keine zugeordnete Elektronische Antragsstellung vorhanden.

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg hat ihn am 03.05.2017 freigegeben.