Integrationsfachdienste

Integrationsfachdienste beraten und unterstützen Menschen mit einer wesentlichen Behinderung bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz, wenn sie auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten möchten und nicht in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Daneben helfen sie, Schwierigkeiten innerhalb bestehender Arbeitsverhältnisse zu lösen.

Von einem besonderen Bedarf an arbeitsbegleitender Betreuung ist bei Menschen mit einer geistigen oder seelischen Behinderung oder mit einer schweren Körper-, Sinnes- oder Mehrfachbehinderung auszugehen. Dazu können weitere besondere vermittlungshemmende Umstände vorliegen, z.B. Langzeitarbeitslosigkeit, höheres Lebensalter, unzureichende Qualifikation oder Leistungsminderung.

Aufgaben

  • Zu den Aufgaben der Integrationsfachdienste gehört die Fähigkeiten der zugewiesenen schwerbehinderten Menschen zu bewerten und dabei ein individuelles Fähigkeits-, Leistungs- und Interessenprofil zu erarbeiten,
  • die Bundesagentur für Arbeit auf Wunsch bei der Berufsorientierung und Berufsberatung in den Schulen zu unterstützen,
  • die betriebliche Ausbildung schwerbehinderter Jugendlicher - insbesondere mit geistigen, seelischen Behinderungen und Lernbehinderungen - zu begleiten,
  • geeignete Arbeitsplätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu akquirieren,
  • die schwerbehinderten Menschen auf die vorgesehenen Arbeitsplätze vorzubereiten,
  • die schwerbehinderten Menschen am Arbeitsplatz - soweit erforderlich - begleitend zu betreuen,
  • die Vorgesetzten sowie Kolleginnen und Kollegen im Arbeitsplatzumfeld zu informieren,
  • für eine Nachbetreuung, Krisenintervention oder psychosoziale Betreuung zu sorgen,
  • als Ansprechpartner für die Arbeitgeber zur Verfügung zu stehen.

Vertiefende Informationen

Keine zugeordnete Leistungen vorhanden.

Keine zugeordnete Elektronische Antragsstellung vorhanden.

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg hat ihn am 07.09.2015 freigegeben.