Ausbildungsmöglichkeiten und -bereiche

Wenn Sie sich entschieden haben, Auszubildende in Ihrem Betrieb einzustellen, sollten Sie darüber nachdenken, welche Möglichkeit der Ausbildung Sie anbieten können. Es wird unterschieden zwischen:

  • Vollausbildung
  • Verbundausbildung
  • Vollausbildung ergänzt durch überbetriebliche Ausbildungsstätten

Bei einer Vollausbildung werden den Auszubildenden alle Ausbildungsinhalte im eigenen Ausbildungsbetrieb vermittelt.

Bei einer Verbundausbildung wirken mehrere, oft kleinere Betriebe in einem sogenannten Ausbildungsverbund zusammen. Betriebe, die ihren Auszubildenden nicht alle Inhalte der Ausbildung im eigenen Betrieb vermitteln können, schließen sich mit anderen Betrieben zusammen, um alle erforderlichen Ausbildungsabschnitte anbieten zu können.

Die Vollausbildung der Auszubildenden im Betrieb kann durch überbetriebliche Kurse bei der zuständigen Kammer, Innung oder einem Verband ergänzt werden. Eine überbetriebliche Ausbildungsstätte soll die Angebote des Betriebes ergänzen und den Auszubildenden weitere Ausbildungsinhalte und Arbeitstechniken vermitteln.

Hinweis: Ein Teil der Berufsausbildung kann auch im Ausland durchgeführt werden. Die Dauer der Ausbildung im Ausland soll jedoch ein Viertel der Gesamtdauer der Ausbildung nicht überschreiten.

Insgesamt gibt es rund 330 verschiedene Ausbildungsberufe aus folgenden Bereichen:

  • kaufmännische Berufe (z.B. Industriekaufleute)
  • dienstleistende Berufe (z.B. Mediengestalter)
  • industriell-technische Berufe (z.B. Industriemechaniker)

Welcher Ausbildungsberuf für Ihren Betrieb infrage kommt, ist abhängig von der Branche, in der Ihr Betrieb tätig ist.

Vertiefende Informationen

Keine zugeordnete Elektronische Antragsstellung vorhanden.

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Finanz- und Wirtschaftsministerium hat ihn am 23.10.2015 freigegeben.