Berufsschule

Die Berufsausbildung im dualen System findet an zwei Orten statt: im Betrieb und in der Berufsschule.

Während der Betrieb die praktische Ausbildung übernimmt, hat die Berufsschule die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern den Erwerb berufsbezogener und berufsübergreifender Kompetenzen zu ermöglichen.

Für Jugendliche besteht bis zum 18. Lebensjahr Berufsschulpflicht, wenn sie

  • ihre Vollzeitschulpflicht erfüllt haben und
  • keine weiterführende allgemeinbildende oder berufliche Schule besuchen.

Bei einer Berufsausbildung im dualen System gilt die Berufsschulpflicht für die gesamte Zeit der Ausbildung, auch über das 18. Lebensjahr hinaus.

Es gibt:

  • gewerbliche Berufsschulen
  • kaufmännische Berufsschulen
  • hauswirtschaftlich-pflegerisch-sozialpädagogische Berufsschulen
  • landwirtschaftliche Berufsschulen

Die Berufsschule findet in der Regel an ein bis zwei Tagen pro Woche statt, möglich ist aber auch Blockunterricht (wochenweise). Die Anmeldung bei der zuständigen Berufsschule nimmt normalerweise der Ausbildungsbetrieb vor.

Die betriebliche Berufsausbildung beginnt nach Ende der Sommerferien und dauert - je nach Ausbildungsberuf - zwei bis dreieinhalb Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildungszeit verkürzt werden, beispielsweise bei sehr guten Leistungen oder bei einer Umschulung für Erwachsene.

Die Ausbildung wird abgeschlossen:

  • im Handwerk mit der Gesellenprüfung
  • in der Industrie mit der Facharbeiterprüfung
  • im kaufmännischen Sektor und in weiteren Dienstleistungssektoren mit der Gehilfenprüfung

Keine zugeordnete Leistungen vorhanden.

Keine zugeordnete Elektronische Antragsstellung vorhanden.

Vertiefende Informationen

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Kultusministerium hat ihn am 11.09.2018 freigegeben.