Gewalt in der Familie

Gewalt in der Familie, in der Verwandtschaft oder im engeren Bekanntenkreis kommt sehr viel häufiger vor als Gewalt, die von fremden Tätern ausgeht. Sexuelle Gewalt ist dabei nur eine Form von Gewalt. Auch körperliche und seelische Misshandlungen innerhalb der Familie dürfen nicht vergessen werden. In den meisten Fällen sind Kinder und Jugendliche auf Hilfe von außen angewiesen.

  • Wenn Sie das Gefühl haben, dass Mitglieder Ihrer Familie belästigt oder misshandelt werden, sollten Sie mit einer Person Ihres Vertrauens sprechen. Kinder sollten sich am besten an einen Erwachsenen wenden.
  • Sie können sich zur Unterstützung auch an eine Beratungsstelle wenden. Dort wird Ihnen geholfen, ohne dass Sie Ihren Namen nennen müssen.

Konflikte und Gewalt innerhalb der Familie können auch mithilfe der Familienmediation gelöst werden. Dabei kann die Familie mit Dritten ihre Konflikte besprechen. Sie kann gemeinsam mit diesen Beratungsstellen, Jugendämtern, Psychologinnen und Psychologen, aber auch Anwältinnen und Anwälten nach Lösungen suchen.

Tipp: Auf den Seiten von "time4teen" finden Sie Beratungsangebote und Telefonnummern. Informationen zur Familienmediation stellt das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung,
Familie, Frauen und Senioren zur Verfügung. Weitere Hinweise bietet die Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familienmediation. Die Broschüre "Wege aus der Gewalt" der Polizei bietet weitere Informationen zu diesem Thema.

Mehr Informationen und Hilfsangebote erhalten Sie auch im Kapitel "Häusliche Gewalt".

Keine zugeordnete Leistungen vorhanden.

Keine zugeordnete Elektronische Antragsstellung vorhanden.

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Sozialministerium hat ihn am 27.01.2016 freigegeben.