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Vorgangsnummer 6

Thema
Gesundheit

10.11.2003

echte privatisierung der Krankenkassen => verzicht auf gegenseitige ausgleichszahlungen,.... => genau jene kk werden überleben die wirtschaftlich handeln und nicht tausende von vorortstellen haben, die riesige fixkosten erzeugen. Verbesserung KK System. => Bonussystem für Versicherte einführen. (z.B. wenn jemand mit dem Rauchen, Trinken aufhört, bekommt bonuspunkte. hört jemand trotz arzthinweis nicht auf minuspunkte => dieser muss an seinem selbst zugefügtem leid selber mittragen. .... soweit für heute

Antwort Sozialministerium Baden-Württemberg am 21.11.2003

Die Gesetzliche Krankenversicherung als Ganzes stellt eine Solidargemeinschaft dar. Dies bedeutet reich für arm, gesund für krank, Alleinstehende für Familien und Beiträge nach Einnahmen. Ein solches Solidarsystem kann bei Krankenkassen mit unterschiedlichen Versichertenstrukturen nur über einen Ausgleich funktionieren. Die Verwaltungskosten der Krankenkassen fließen nicht in den Ausgleich ein. Im Rahmen des Krankenkassenwahlrechts kann sich schon heute jedes Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung für eine Krankenkasse mit oder ohne Zweigstellennetz entscheiden . Im Rahmen der ab 2004 in Kraft tretenden Gesundheitsreform erhalten die Krankenkassen die Möglichkeit, einen Bonus für die Inanspruchnahme von Früherkennungs- und Präventionsmaßnahmen zu gewähren. Eine Bonussystem für gesundheitsbewusstes Verhalten wäre sicher positiv. Allerdings ist die Realisierung äußerst schwierig. Essen und Trinken in Maßen ist gesundheitserhaltend. Wo fängt die Grenze für ein gesundheitsschädliches Verhalten an? Wie soll das Ganze nachgewiesen bzw. überwacht werden?