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Die Verlässliche Grundschule soll den Bedürfnissen von Eltern Rechnung tragen, die aufgrund beruflicher oder anderer Verpflichtungen eine Betreuung für ihr Kind über die Unterrichtszeit hinaus benötigen.

Die Verlässliche Grundschule bietet an den Vormittagen Unterrichtsblöcke an. Ergänzend wird je nach Schule vor und/oder nach dem Unterricht eine Betreuung angeboten, die vom Schulträger oder einem freien Träger, beispielsweise der Kirche oder einem Förderverein, organisiert wird. Auf diese Weise können Kinder am Vormittag bis zu sechs Stunden (z.B. von 7 bis 13 Uhr) betreut werden.

Die Kinder werden in Räumen der Grundschule oder in benachbarten Räumen durch Personal des Trägers, insbesondere durch Erzieher und Personen mit Erfahrung in der Kindererziehung, betreut. Der Träger der Betreuungseinrichtung ist verantwortlich für die Ausgestaltung des Angebots (z.B. Sportangebote, kreative Aktivitäten).

Die Verlässliche Grundschule kann angeboten werden

  • an Grundschulen und
  • in der Grundschulstufe der Sonderschulen.

Die Elternbeiträge werden vom jeweiligen Träger festgesetzt. Die Beiträge sind meist gestaffelt nach

  • Einkommen,
  • Kinderzahl und
  • Betreuungszeit.

Zu den Verfahren

Contextspalte


Drei Kleinkinder spielen unter Aufsicht einer Erzieherin
 
 

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Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Kultusministerium hat ihn am 08.10.2012 freigegeben.